Dot Drill

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Übungsziel:

Hierbei geht es darum, dem Schützen Fehler beim Abziehen deutlich zu machen, in dem er sich selber kontrollieren kann.
Geht auch mit Hilfe eines Trainers.


Durchführung:

Der Schütze stellt sich mit seiner leeren Waffe in contact ready so dicht vor sein Zielmedium, dass seine Waffenmündung gerade noch nicht das Medium berührt.
Jetzt markiert er exakt diese Stelle mit einem Schusspflaster, stellt sich dann wieder in eben genannte Position und zieht ab.
Das Abkommen seiner Waffe hierbei zeigt ihm sofort den Fehler und er kann sich selber korrigieren.


Bemerkung:
Das funktioniert auch mit Langwaffen.

 

Mosambik Drill

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Notiert durch Jeff Cooper auf Grund der Erfarungen durch Mike Rousseau im Rhodesienkrieg 1964-1979


Übungsziel:
Es geht im schnellen, sportlichen Schiessen bei dieser Übung um die sichere Treffererkennung (IPSC Klappscheiben) und damit zusammenhängend um die Frage, ob noch einmal präziese nachgeschossen werden muß.


Durchführung:
Am besten ist es, mit mehreren Stahlfallscheiben zu trainieren.
Diese werden auf verschieden starke Impulse (Energieabgabe des Projektils) eingestellt, damit manche nicht schon beim ersten hit umfallen.
Anschließend beschiesst man diese Scheiben in einer beliebigen Reihenfolge.
Manche falles sofort um, manche bleiben stehen und erfordern ein weiteres Nachschiessen bzw. eine Änderung der Trefferlage.


Bemerkung:
Eine adäquate Distanz zu den Stahlzielen ist angebracht, um außerhalb der Reichweite zurückfliegender Geschoßsplitter zu bleiben. Bei Berufswaffenträgern ist diese Übung auch unter Body - Body - Head bekannt.

 

Él Presidente

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Übungsziel:
Diese Übung schult die schnelle Erfassung des targets über die Visierung, das schnelle, präzise Treffen des targets  und die Fertigkeit einen schnellen e-reload durchzuführen; Weiterhin wird die Waffenhaltung, Körperhaltung und der Stand trainiert.


Durchführung:
Es werden hierbei 3 IPSC Scheiben benötigt, die in etwa 1,5m Abstand zu einander, nebeneinander vor den Geschoßfang gestellt werden.
Der Schütze befindet sich auf der 7m Linie mit 2 Magazinen á 6 Schuss.
Die Waffe ist im verschlossenen Holster.
Auf Kommando beginnt der Schütze die targets von links nach rechts mit je 2 Schuss zu treffen.
Nach der letzten Scheibe (rechts) ist ein e-reload durchzuführen und die Scheiben in rückwärtiger Reihenfolge, also von rechts nach links zu treffen.


Bemerkung:
Diese Übung sollte nur von erfahrenen Schützen oder von Anfängern nur unter Aufsicht eines professionellen Trainers geschossen werden.
Das sichere, kontrollierte Waffenhandling ist UNBEDINGT erforderlich.
Fangt daher bitte langsam an.
Zum Schluß wird diese Übung per Timer unter Zeitdruck geschossen.

 

Tueller Drill

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Entwickelt von Sergeant Dennis Tueller, Salt Lake Sity, Utah Police.
Ihm geht es darum, dass ein Angreifer mit einem Messer in 1,5 Sek. etwa 21 feet zurück liegen kann und der überraschte  Verteidiger daher meist aus Zeitgründen und mangelhaften handling das Nachsehen hat.

 

Übungsziel:
Sportschützen trainieren bei dieser Übung die Voraussetzungen für das schnelle, saubere present der Waffe aus dem geschlossenen Holster.
Des weiteren werden der sichere Griff an der Waffe, der korrekte Stand und die notwendige Körperspannung trainiert.
Das sind Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme an den DSU- Disziplinen K17 und K15(neu).

 

Durchführung:
Ähnlich wie bei "él presidente" steht der Schütze mit erhobenen Händen etwa auf 6,4m vor dem target.
Seine Waffe ist voll geladen und befindet sich gesichert im geschlossenen Holster.
Auf Kommando (oder timer beep) hat der Schütze innerhalb von max. 1,5 Sek. 2 hits auf das target (IPSC Scheibe alt) zu platzieren.


Bemerkung:
Diese Übung kann nur von Schützen geschossen werden, welche sicher mit der Waffe und dem dazugehörigen Holster umgehen können.
Ein professioneller Trainer sollte hierbei vor Ort sein.
Für Berufswaffenträger kann diese Übung in verschiedenen Varianten trainiert werden (F.o.F. / Back to Back / shooting on moving usw.)
Bei Interesse fragt bitte nach.